Veranstaltung am 20. Februar zu Engagement und Inklusion

Am Dienstag, den 20. Februar 2024 sind von 17 bis 18:30 Uhr alle Studierenden eingeladen, die sich zum Thema "Studium mit Beeinträchtigung" austauschen und vernetzen möchten. Studierende stellen zudem ihr Engagement und Beteiligungsmöglichkeiten vor.

Beauftragte für die Belange der Studierenden mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen

„Behandle jeden anderen Menschen wie du selbst behandelt werden möchtest“

Michaela
Kusal

Michaela Kusal
Aufgaben
Beauftragte für die Belange der Studierenden mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen

Aufgabenbereich der Beauftragten

Mit §62b des Hochschulgesetzes NRW erhält das Amt der Beauftragten für die Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung seine gesetzliche Grundlage.

Danach bestellt jede Hochschule eine Person, die in besonderer Weise die Belange und Bedürfnisse der Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung wahrnimmt. Sie soll darauf hinwirken, dass die geltenden Rechtsvorschriften bei der Planung und Organisation der Lehr- und Studienbedingungen, beim Nachteilsausgleich für Studien- und Prüfungsleistungen und bei der Zulassung zum Studium ausreichend beachtet werden.

Die Beauftragte ist auch Ansprechpartnerin für Studierende bei Beschwerden. Beanstandet sie in diesem Kontext eine Maßnahme, hat dies aufschiebende Wirkung. Wenn keine Abhilfe geschaffen werden kann, ist das Rektorat zu beteiligen.

Das Rektorat, die Leitung von wissenschaftlichen Einrichtungen sowie von Betriebseinheiten und die Fakultätsleitungen sind der Beauftragten gegenüber auskunftspflichtig und sie kann gegenüber allen Gremien Empfehlungen und Stellungnahmen abgeben.

Links

Wenn Sie als Beschäftigte der RUB Fragen in einer Angelegenheit Ihrer eigenen Beeinträchtigung haben, wenden Sie sich bitte an die Schwerbehindertenvertretung der RUB.

Zur Person

Der Senat der RUB hat mich am 27. Januar 2022 zur neuen Beauftragten für die Belange Studierender mit Behinderung und chronischen Erkrankungen für eine Amtszeit von 5 Jahren ernannt. Ich freue mich sehr, dass die Hochschule mich mit dieser Aufgabe betraut hat!

Das barrierefreie und chancengerechte Studium an der RUB ist bereits lange ein wichtiges Anliegen für mich.

Ich habe selbst mit meiner körperlichen Behinderung an der Ruhr-Universität Bochum, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der University of Manchester studiert und 2016 mein Staatsexamen in Anglistik und Philosophie absolviert.

Seit 2016 arbeite ich im Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter (BZI) beim AKAFÖ und leite das Zentrum seit August 2020.

Mein Engagement gilt der Verbesserung der Lebenssituation und der Unterstützung von schwerbehinderten und/oder chronisch kranken Studierenden und so stehen für mich immer wieder Bemühungen um die Lösung existentieller Probleme sowohl im Studium selbst als auch im Alltag der Studierenden im Vordergrund meiner Tätigkeit.

Ich wünsche mir, dass ich mit meiner Arbeit Studierende und Studieninteressierte ermutigen kann, sich nicht davon abbringen zu lassen, Ihren Weg zu gehen und nicht an den Ressourcen, die Sie persönlich mitbringen zu zweifeln!

Darüber hinaus ist Inklusion aus meiner Sicht zum einen eine hochschulweite, zum anderen aber eben auch eine hochschulübergreifende Aufgabe und aus diesem Grund bin ich Mitglied der Sprecher*innengruppe der Landesarbeitsgemeinschaft Studium und Behinderung NRW und Beiratsmitglied des bundesweiten Kompetenzzentrums Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung beim Deutschen Studentenwerk, um die Anliegen auch bundesweit und in den politischen Netzwerken zu vertreten.

Neben der ganzheitlichen Beratung Studierender und Studieninteressierter mit Behinderung und chronischen Erkrankungen biete ich regelmäßige Fortbildungs- und Schulungsangebote zum Thema Inklusion in der Hochschule an, berate Lehrende ebenso wie Verwaltungsangestellte dabei, inklusive Strukturprozesse zu etablieren.

Mir ist es dabei immer wichtig, für die Bedarfe der Studierenden mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung zu sensibilisieren, aber auch Möglichkeiten für barrierefreie Lehre und Hochschuldidaktik zu schaffen und bestehende Projekte zu unterstützen. Hilfreiche Strukturmaßnahmen und Unterstützungsangebote für alle Hochschulangehörigen der RUB bietet zum Beispiel das seit 2021 laufende Projekt Inklusive Hochschule.

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Studium mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung
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