Förderinstrumente, Projekte und Kooperationen zur Gleichstellung
Die Ruhr-Universität Bochum setzt gezielt auf zielgruppenspezifische Mentoringprogramme als zentrales Instrument zur Förderung von Chancengleichheit und zur Entwicklung wissenschaftlicher Karrieren.
STar (STrategic Active Recruitment) ist das Programm der Ruhr-Universität Bochum für ad personam-Berufungen exzellenter Kandidat*innen (in Nachfolge des Open-Field-Programms).
Die RUB fördert Chancengleichheit in der Wissenschaft durch gezielte Personalentwicklungsangebote wie Fortbildungen, Mentoring und Coaching. Seit 2024 trägt sie den HR Excellence in Research Award der Europäischen Kommission für die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Personals. Mit ihrer OTM-R Policy setzt sie auf transparente und faire Rekrutierungsverfahren und engagiert sich in der CoARA-Initiative für eine faire und diversitätssensible Bewertung von Forschungsleistungen.
Das Programm Lore Agnes Vision fördert Gleichstellung und Diversität an den Fakultäten und anderen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum. Der Lore Agnes Vision Award zeichnet jährlich Personen aus, die sich zusätzlich oder außerordentlich für Gleichstellung, Diversität, Inklusion und/oder Antidiskriminierung an der RUB engagieren.
Die Ruhr-Universität Bochum stellt ihren Mitgliedern eine Empfehlungen für eine genderinklusive Sprache zur Verfügung.
Das Magazin Chancen=, herausgegeben vom Zentralen Gleichstellungsbüro, soll dazu beitragen, eine chancengleiche Campuskultur aktiv mitzugestalten und Gleichstellungsthemen in den öffentlichen Fokus rücken.
Ziel des EU-Projekts RESET (Redesigning Equality and Scientific Excellence Together) ist die Förderung von Gleichstellung in Strategien der Hochschulpolitik. Als Mentorin gibt die Ruhr-Universität Bochum in dem Projekt ihre Erfahrungen an andere europäische Hochschulen weiter, die bislang noch keine institutionalisierten Gleichstellungsstrategien ausgebildet haben.
Die Ruhr-Universität Bochum ist Teil des internationalen Universitätskonsortiums UNIC – European University of Post-Industrial Cities. Es ist ein Verbund von acht Universitäten, der sich der Förderung von studentischer Mobilität, gesellschaftlicher Integration und Diversitätsthemen widmet.
Die Kampagne #ErkenneDieGrenze ist ein Kooperationsprojekt des Marie Jahoda Centers for International Gender Studies, des Gleichstellungsbüros der Ruhr-Universität Bochum, der Gleichstellungsstelle der Stadt Bochum und der Bogestra.
UNSER CAMPUS – gegen Sexismus an der RUB möchte dabei helfen, dass unser Campus ein Raum wird, in dem sich alle wohl und sicher fühlen können und an dem Sexismus und sexualisierte Gewalt keinen Platz haben. Das Projekt wird von der Ruhr-Universität Bochum und dem AKAFÖ gefördert und ist an die Antidiskriminierungsstelle angegliedert.
Das Professorinnenprogramm 2030 stärkt den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen und hat die RUB als „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet.
In welche Richtung bewegt sich die Ruhr-Universität in Sachen Gleichstellung? Ein Blick in die aktuellen Vereinbarungen, die in Förder- und Rahmenplänen, Konzepten und Richtlinien festgehalten sind, bietet sich an, um diese Frage zu beantworten.