Gegen Diskriminierung an der RUB

Diskriminierungskategorien – Familienstand

Familien sind vielfältig, mindestens genauso wie die Anzahl an Begrifflichkeiten, um diese zu beschreiben:

Einelternfamilien / Alleinerziehende, Regenbogenfamilien, soziale Elternschaft, Verheiratete oder Unverheiratete, Patchwork- oder Pflegefamilien, Herkunftsfamilien oder Wahlfamilien. Nicht alle Formen sind gesetzlich gleichberechtigt, doch insbesondere Familien mit Kindern wird ein besonderer Schutzstatus zugesprochen.

Beispiele

  • Die Frage nach Schwangerschaft oder Familienplanung ist in Bewerbungsgesprächen unzulässig und muss somit nicht wahrheitsgetreu beantwortet werden.
  • Eine Studentin bringt aufgrund ausgefallener Kinderbetreuung ihr Baby ins Seminar. Der Dozent verweist sie des Raumes.

Bei der Pflege von Angehörigen kann es zu Situationen kommen, in denen eine Ungleichbehandlung als unmittelbare Benachteiligung gewertet werden kann. Beispielsweise sind Studierende mit Pflegeverantwortung oft darauf angewiesen, Seminare zu ganz bestimmten Zeiten zu besuchen. Dasselbe gilt für Beschäftigte, wenn regelmäßige Termine in den späten Nachmittags- oder Abendbereich gelegt werden, ohne ihre Care-Verpflichtungen zu berücksichtigen.

Das Angebot Familiengerechte Hochschule unterstützt an der RUB die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Care-Verpflichtungen.

Familiengerechte Hochschule

Was ist Diskriminierung?
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